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Im Geschichten erzählen bin ich gar nicht so gut. Doch trotzdem möchte Euch gern erzählen, wie ich dazu gekommen bin, PILATES-Coach zu werden. Also,….

 

 

Es war einmal…

…… ich weiß gar nicht genau vor wie langer Zeit. Es könnte etwa 10 – 15 Jahre her sein. Wir haben jetzt 2021. Damals bin ich nebenberuflich als Aerobic-Instructor in verschiedenen Fitnessstudios unterwegs gewesen. Je nach dem wo ich so lebte. In Erfurt, in Paderborn oder in Mülheim. Aerobictrainer wurden überall gebraucht. Mein absoluter Favorit war Step Aerobic und mit Dance Step konnte ich sogar meiner Tanzleidenschaft gerecht werden. Außerdem stand Langhanteltraining bei mir hoch im Kurs. Sport war für mich erst richtig Sport, wenn ich schweiß gebadet und völlig kraftlos aus dem Trainingssaal gekrochen bin. Sämtliche Aus- und Fortbildungen hatten entsprechend diesen Fokus. Selbst ein stink normaler Bauch Beine Po Kurs hat mich nicht wirklich vom Hocker gehauen.

Und dann passierte es….

Phase 1  von „Wie ich PILATES-Coach wurde“ tritt ein. Ich wurde von einer Studio Cheffin angesprochen. Es tut ihr wirklich Leid, aber es ginge nicht anders. Sie brauchte eine Vertretung für irgend so einen ruhigen Kurs. Ich weiß schon gar nicht mehr genau ob es Yoga oder PILATES oder eine Mischform war. Das war auch egal. In meinem Kopf war nur: Oh Nein. Mein Problem war nicht etwa, dass ich nicht wüsste was ich mit meinen Teilnehmern machen sollte, sondern eher, dass ich mich da ja gar nicht auspowern könne.

Aber was solls, ich habe es getan und diese Stunde an meine üblichen Kurse angehangen und war froh als ich das geschafft habe. War ja nur für ein mal.

 

Ha! ha! ha!

Es dauerte keine zwei Wochen bis ich wieder angesprochen wurde. Ob ich denn die Stunde nicht nochmal übernehmen könnte. Und die Teilnehmer hätten das ganz toll gefunden und ich bin doch eh schon im Haus und und und und…… Irgendwie wußte ich, dass so etwas passieren würde. Nicht weil ich so von mir überzeugt war, dass es den Teilnehmern gefallen wird, sondern weil ich die Studio Cheffin kannte. Ich war nicht in der Lage abzusagen.

 

Recht schnell wurden aus zwei Powerstunden am Abend in diesem Studio mit K.O.-Effekt regelmäßige zwei Powerstunden und eine PILATES – Stunde. Nach einigen Wochen fing ich an, diese Kombination zu mögen. Das sanfte Stretchen nach dem Aktion tat doch gut und obwohl es abends später wurde war ich doch ausgeglichen und entspannt.

Die Welt beginnt sich zu drehen

Phase 2  von „Wie ich PILATES-Coach wurde“ war im vollen Gange. In meinen Gesprächen mit anderen Studios gab ich ab sofort an, auch PILATES-Kurse geben zu wollen. Natürlich nur in Kombination mit „richtigem“ Sport, versteht sich. Dankbar nahmen die Studioinhaber das auf und hier und da gab ich neben Power-Step auch PILATES-Kurse.

In meinem beständigen Kurs allerdings platzte der Kursraum mittlerweile aus allen Nähten. Mein Trainingsstil kam gut an und ich fing an, meinen eigenen Kurs zu lieben. Ich freute mich so sehr auf diese Stunde, wie auf keine andere mehr.

mein weg

Ich spürte wie gut das Training meinem Körper tut, das sanfte Stärken und Stretchen stand bald vor dem gefühlt ungesunden Krafttraining mit Langhanteln. Meine Ausstrahlung und meine Energie gewinnt an Kraft. Du spürst was PILATES mit Dir macht, wenn Du nur ein Weilchen dabei bleibst. Und so wurde auch für mich mein PILATESkurs zu meiner eigenen Quality Time. Ich wollte es nicht mehr missen. Und eine PILATESstunde war Bedingung für zukünftige Kurse in Fitnessstudios.

Dann war es um mich geschehen

 

Einem Bekannten erzählte ich Anfang 2018 von meinen tollen Kursen und wie sehr ich diesen Pilates-Kurs mochte, dass ich aber die Rahmenbedingungen in dem Studio nicht beeinflussen kann und noch mehr Ideen hätte. „Dann mach doch Deinen eigenen Kurs! Such Dir einen Raum und mache das selbst!“. Klar, das lag doch so nah.

Es dauerte exakt 1 Woche bis ich einen tollen kleinen Ballettsaal in Mülheim an der Ruhr gefunden habe, mit Versicherungen zur Trainingsabsicherung gesprochen und die Werbeflyer erstellt hatte.

Phase 3  von „Wie ich PILATES-Coach wurde“ startete umgehend.

Während ich auf die Lieferung meiner ersten Flyer wartete, erstellte ich mein Kurs Konzept Rücken-PILATES & Stretch, welches ich über die Zeit ausgereift habe. Und auch das Konzept PILATES für Läufer entstand erst später (Herbst 2020). Ich frischte Ausbildungen und Zertifizierungen auf, die mir noch einen weiteren Motivationsschub brachten.

Aber von diesem Moment an, war ich eine echte Unternehmerin mit meinem geliebten PILATES-Training und keine Honorar-Fitnessstudiokraft mehr. Und es ist ein Segen, wenn ich es jede Woche schaffen kann, meine Teilnehmer in diese Welt mit zu nehmen. Denn das ist echte Realität und kein Märchen.

Vielleicht magst Du den PILATES-Zauber auch einmal ausprobieren und genießen. Dann klicke hier und komme einfach mal zum Probetraining.

 

Denn wenn ich nicht gestorben bin, pilatiere ich noch heute…..

 

Deine Anna