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Last Updated on 26. November 2021 by Anna Breil

Pilates ist toll. Pilates ist die Basis für Deinen Alltag und Deine (Rücken-)Gesundheit. Noch mehr ist es ein Lebensgefühl und ein Segen für Deine Seele. Dieser Artikel besteht nicht nur aus Schwärmerei doch klärt vor allem die Frage: Was ist Pilates?

 

PILATES kann Dein Leben verändern!

 

Willkommen in der Welt des Pilates.

 

Pilates ist die Trainingsmethode für mehr Balance und Beweglichkeit.

Bekomme einen Überblick, Über die Methode, die Wirkung und den Aufbau von Übungen. Aber auch zu Pilates Flow, Pilates in der Schwangerschaft, den Einsatz von Geräten, den Unterschied zu Yoga und zu meinem ganz persönlichen Training.

Was ist Pilates?

Erfunden hat es der Deutsche Joseph Hubertus Pilates (1883–1967). Er nannte seine Methode zunächst Contrology. Denn es geht beim Pilates darum, die Muskeln mit Hilfe des Geistes zu steuern also zu kontrollieren. Die entscheidende Person bei der Bewahrung des klassischen Pilates ist jedoch Pilates’ Schülerin Romana Kryzanowska, die mit Pilates und seiner Methode in Berührung kam und mit ihm zusammenarbeitete. Sie unterrichtete bis zu ihrem Tod im Jahr 2013.

1967 starb Pilates im Alter von 84 Jahren, ohne ein Testament zu hinterlassen oder die Nachfolge und Weiterführung seiner Arbeit geregelt zu haben. Zu seiner Lebzeit eröffneten lediglich zwei seiner Schüler eigene Pilates-Studios.

Eine umfassende biographie zu Joseph Hubert Pilates bekommst Du in meinem Artikel „Wer ist Jospeh Pilates?

 

Woher kommt Pilates ?

 

Joseph Pilates hat die Methode, welche eigentlich für Männer entwickelt wurde in Amerika bekannt gemacht. Es dauerte bis sie nach Europa überschwappte.

In den 1990er Jahren wurde Pilates in Europa und Deutschland zum Wellness-Trend und von immer mehr Fitnessstudios und anderen Anbietern aufgegriffen. Für das Fortleben der Ideen sorgten und sorgen Schüler, die eigene Studios eröffneten und die Methode weiterentwickelten.

Da „Pilates“ kein geschützter Begriff ist, gibt es keine feste Begriffsdefinition. Eine einheitlich festgeschriebene Ausbildung fehlt ebenso. Daher gibt es weltweit viele unterschiedlich arbeitende Pilatestrainer.

Wie mein Pilatestraining aufgebaut ist, welche Konzepte ich entwickelt habe und was Du von mir als Trainerin erwarten kannst erfährst Du <<hier>>.

 

 

Was ist Pilates? – Ein Ganzkörpertraining

Pilates ist ein einzigartiges und sanftes Ganzkörpertraining. Es gibt nicht viele Sportarten oder Bewegungsformen, welche so allumfassend den ganzen Körper erfassen. Neben Pilates ist dort noch Ballett, Turnen, Rhythmische Sportgymnastik genannt. Doch sind dies keine Typischen Sportarten des Breitensports.

Die Übungen zielen bewusst auf alle Muskeln des Körpers hin. Zum Beispiel gibt es auch spezifische Übungen für die Füße, die Zehen oder den Hals und die Hände. Dabei betrachten die Übungen aber auch unbedingt die muskulären Zusammenhänge im Körper. Die erlangte Beweglichkeit und Stärke durch das Pilatestraining zieht sich so auch durch den ganzen Körper, was Pilatestrainierende wohlwollend spüren.

Pilates ist aber auch Natural Movement

 

  • Ein Körpertrainingssystem, dessen Basis auf dem natürlichen Zustan des menschlichen Körpers beruht: dem Körper in Bewegung
  • Eine Kunstform, ähnlich wie das Ballett, die regelmäßiges Üben erfordert, um Vollendung zu erreichen
  • Eine Naturwissenschaft, eine präzise und konzentrierte Technik, deren Ergebnisse bis zum Lebensende Bestand haben

Entscheidend ist, wie Du selbst Pilates empfindest. Ich möchte Dich daher dazu animieren, diese tolle Trainingsform selbst auszuprobieren.

Was ist Pilates? – Die Philosophie

In endlos wiederholten mechanischen Übungen hatte Pilates keinen Sinn gesehen. Bei seiner Methode liegt der Schwerpunkt auf dem geistigen Erfassen der Übung, weil der Körper so viel schneller und intensiver auf das Training reagiert. Die Übung muss man verinnerlichen, in dem man die geschickt aufeinander abgestimmten Bewegungen konzentriert und sorgfältig ausführt. Ziel ist es, jeden Schritt und jedes Detail zu perfektionieren.

Was bewirkt Pilates?

Dieses Ganzkörpertraining kräftigt gezielt die tiefliegende Rumpfmuskulatur, es fördert Kraft, Flexibilität, Koordination und Eigenwahrnehmung. Durch die Übungen entsteht ein ganz neues Körperbewusstsein für korrekte aufrechte Haltung der Wirbelsäule, einen entspannten Schulter-Nackenbereich und für das Zusammenspiel von Atmung und Bewegung, Anspannung und Entspannung.

Pilates ist berühmt

International hat sich diese Trainingsform als Trainingsmethode etabliert, weil es eine optimale Mischung aus Kräftigung, Stabilität und Beweglichkeit bietet. Ob zum Ausgleich des Büro-Alltags, als Grundlagentraining eines Sportlers, als funktionelles Ganzkörperprogramm im Rehabilitationsbereich, oder der Rückbildung nach einer Schwangerschaft: regelmäßig ausgeübt verbessert Pilates unsere Bewegungs- und Haltungsgewohnheiten und verhilft Ihnen zu einem gesunden Rücken, einem starken Zentrum, der Basis für gesunde Bewegung.

Pilates im Alltag

Das Trainingskonzept wurde in den 1930er Jahren unter dem Begriff „Contrology“ entwickelt und erst viel später nach dem Erfinder Joseph Hubertus Pilates umbenannt. Gerade bei Bewegungsmangel, Verspannungen und Rückenproblemen können Sie mit Pilates einen positiven Ausgleich schaffen. Ein weiterer Vorteil: Viele der Übungen lassen sich gut in den Alltag integrieren!

Pilates gegen Stress

Die Übungen werden auf der Matte durchgeführt. Die Bewegungen sind meist fließend. Während des Trainings konzentrierst Du Dich voll und ganz auf Deinen Körper und die korrekte Ausführung der Übungen. Da bleibt kein Raum für Alltagssorgen. Du baust Stress ab, fühlst Dich nach der Stunde ausgeglichen und entspannt, weil Du Dich für eine Stunde ganz auf Deinen Körper konzentrierst und alles andere außen vorlässt.

Pilates - von Kopf bis Fuß

Pilates ist ein wirkungsvolles Bewegungssystem. Im Stehen, in der Rücken-, Bauch- oder Seitlage werden große Muskelketten funktionell trainiert, mit dem Ziel unsere tragende Mitte – die Wirbelsäule -, aufrecht, stabil und beweglich zu erhalten.

Pilates - eine Art zu Leben

Täglich quälen wir unseren Körper und wir belasten ihn einseitig. Wir schleppen Einkaufstaschen oder üben viele Stunden Sportarten wie Golf, Tennis oder Laufen. Stundenlang sitzen wir mehr oder weniger krumm am Schreibtisch. Kurz gesagt, fast alle unsere täglichen Aktivitäten sind darauf ausgerichtet, einige Muskelgruppen übermäßig und andere kaum einzusetzen.

Das Pilatestraining schafft hier einen Ausgleich. Es verhilft zu einer Haltung, die den symmetrischen Aufbau des Körpers in Bewusstsein rückt und von einseitiger Belastung fern hält. Du bleibst in Balance.

Grundsätze des Pilatestraining – die Pilates Methode

Auch wenn es keine einheitlichen offiziellen Regeln für das Pilatestraining gibt, gibt es aber doch einige Grundsätze. Die 6 Principles! Jedes Pilatestraining orientiert sich an genau daran. Und das sind die Pilates-Prinzipien:

Fokussierung und Konzentration

Pilates-Übungen starten in der Regel mit einer Entspannungsphase und geben so dem Trainierenden die Möglichkeit den Alltag abzustreifen. Die Übungen brauchen in ihrer Ausführung Konzentration, Kontrolle und geistige Zuwendung, um optimalen Nutzen für Geist und Körper daraus zu ziehen. Gedanklich und körperlich ist man nur im Moment und geht geistig erfrischt und körperlich angenehm durchgearbeitet aus dem Training.

Atmung

In den Übungen sind die Ein-und Ausatmungphasen genau festgelegt. Somit wird der Körper optimal in der Ausführung der Übungen unterstützt. Richtiges tiefes Ein-und Ausatmen versorgt den Körper mit frischem Sauerstoff, löst Verspannungen und verstärkt die Konzentration. Unser wichtigster Atemmuskel, das Zwerchfell ist bei den meisten Menschen ermüdet. Ihn zu fördern heißt durch seine anatomische Verbindung zur Wirbelsäule, die Haltung und Rumpfstabilität generell zu verbessern.

Grundprinzipien des Pilates - Pin

Zentrierung

Pilates Übungen fokussieren sich auf das Körperzentrum, das sogenannte Powerhouse. Es wird von innen nach außen gearbeitet, d.h. die tiefliegende Muskulatur des Bauches, des Rückens und der Beckenboden werden gezielt angesprochen. Diese Muskeln sind für die Körperhaltung und Ausrichtung der einzelnen Hauptkörperteile zu einander als auch für die Koordination unsere Bewegungen enorm wichtig. Dementsprechend werden alle Bewegungen besonders auch die der Arme und Beine aus der Körpermitte heraus als fließende Bewegung ausgeführt.

Kontrolle

Selbstbeobachtung und Eigenkontrolle während der Ausführung der Übungen sind der Schlüssel zum effektiven Pilates-Training. Während der Körper an der muskulären Herausforderung wächst, wachsen die Fähigkeit der Körperwahrnehmung und Kontrolle. Konsequenterweise wird das Training dadurch immer effektiver, und die erworbenen Fähigkeiten der Selbst- wahrnehmung gehen in den Alltag über und wirken sich dort positiv aus. Egal ob man Basis Pilates oder hoch anspruchsvolles Advanced Pilates macht, der Prozess der präzisen, kontrollierten Ausführung bleibt immer lebendig und offen für den nächsten Schritt.

Präzision

Bewegungspräzision basiert auf Konzentration und Bewegungskontrolle. Es gilt immer „Qualität statt Quantität“. Die Bewegungspräzision ist das Langzeitziel der Pilatesmethode.

Bewegungsfluss

Ein fließender und harmonischer Ablauf der Übungen sowie dynamisch-fließende Übergänge zwischen den Übungen ergeben den erstrebten Bewegungsfluss im Pilates. Bewegungen werden dynamisch aber ohne Schwung ausgeführt. Jeder Teilnehmer einer Pilatesstunde kann und soll sein individuelles Bewegungstempo finden.

Pilates Matten

Geräte oder Matte?

Mat-Pilates

 

Hier sind grundsätzlich zwei verschiedene Mattentypen zu unterscheiden: die sogenannten High Mats und die oft in Studios genutzten „Fußboden“-Matten.

Die von Joseph Pilates im Original genutzten High Mats sind eine aus Holz gefertigte Konstruktion, die mit einem Kunstlederbezug und entsprechender Polsterung versehen wird. Zusätzlich sind Griffe an der Seite befestigt, an denen man sich bei manchen Übungen festhalten kann, wodurch die Übungen noch effektiver werden.

In den Studios und auch für das Training zu Hause eignen sich klassische Fubodenmatten jedoch hervorragend. Je dicker, desto angenehmer sind z.B. Übungen wie „Rolling like a ball“, besonders, wenn man die C-Kurve des Rückens noch nicht sauber hinbekommt. Aber auch je dicker, desto schwieriger, z.B. bei Übungen wie dem „Roll-up“.

Ich persönlich verwende auf jeder Matte aus hygienischen Gründen zusätzlich eine vollflächige Stoff-Auflage.

 

Kleingeräte

 

Kleingeräte im Pilates sind tolle Hilfsmittel, um Übungen zu variieren und oder auch in ihrer Schwierigkeit zu verändern. Das Schöne an Kleingeräten ist, dass diese nicht so viel Platz weg nehmen und dadurch auch für zu Hause gut geeignet sind. Es gibt zahlreiche Kleingeräte für das Pilates. Einige führe ich hier gern auf. Die Liste ist keinesfalls vollständig. Lass mich wissen, wenn Du ein tolles Pilateskleingerät entdeckt hast und begeistert bist.

Der Pilates Redondo Ball
Der Redondo-Ball

Der Redondo-Ball ist ein superweicher recht kleiner Gymnastikball und vielseitig einsetzbar. Ob Muskeln kräftigen oder die Wirbelsäule entlasten, er ist ideal für viele Übungen. Ihn gibt es in verschiedenen Größen (18cm, 20cm, 26cm) und wird für das Training nicht komplett aufgeblasen.

Persönlich mag ich das Training mit dem Redondoball sehr gern. Denn der Ball eignet sich besonders für das Bauchmuskeltraining und das Beckenbodentraining. Aber auch die Kräftigung der Wirbelsäulenmuskulatur und Mobilisierung der Wirbelgelenke sind mit den Redondo Ball® Übungen realisierbar.

 

Der Gymnastik-Sitzball

Der große Sitzball ist ein tolles Pilatesgerät, aber auch eine super Ergänzung für Dein Homeoffice. Du kannst ihn als Sitzmöglichkeit in Dein Konzept für mobiles Sitzen am Schreibtisch einbauen. Wie das geht, erzähle ich Dir in diesem Artikel:

Aber auch für das Pilatestraining eignet sich der Sitzball sehr gut. Der große Ball eignet sich also perfekt für Übungen zum Kräftigen des Rückens, Rumpfs, aber auch des Oberkörpers und der Beine. Es gibt auch den Ball in verschiedenen Größen. Welche Du wählst, hängt von Deiner persönlichen Körpergröße ab.

 

Körpergröße

Ballgröße

bis 140 Zentimeter

45 Zentimeter

141 – 154 Zentimeter

55 Zentimeter

155 – 175 Zentimeter

65 Zentimeter

176 – 185 Zentimeter

75 Zentimeter

186 – 200 Zentimeter

85 Zentimeter

201 – 215 Zentimeter

95 Zentimeter

 

Das Pilates-Band

Pilates-Bänder gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Formen. Genauso vielfältig sind die Übungen, welche sich mit den Bändern gestalten lassen. Je nach Art des Bandes sind die auch unterschiedlich in ihrer Intensität und Ausführung. Für fast alle Bänder gibt es verschiedene Stärken, so dass Du zwischen leichtem und schwereren Widerstand variieren kannst.

Bekannt ist vor allem das Theraband. Außerdem gibt es aber auch derberer und waschbare Widerstandsbänder in unterschiedlichen Längen mit und ohne Schlaufen.

Das Schöne an einem Theraband ist, dass es ein sanftes Trainingsgerät ist. Das Theraband ermöglicht ein Gelenk schonendes Training für straffere Muskeln und fördert die Durchblutung der Haut. Das Theraband ist das perfekte Übungsgerät für daheim und unterwegs. Mit entsprechenden Übungen werden vor allem die kleinen Rumpfmuskeln gestärkt und die Körperspannung trainiert.

Die bekannteste Bezeichnung Theraband ist eigentlich ein Markenname (wobei die richtige Schreibweise der Marke Thera-Band lautet), man kennt es aber auch als Flexaband, Latexband oder Therapieband. Und weil das Gummiband so klein und handlich ist, wird es auch als „Fitnessstudio im Taschenformat“ bezeichnet. 

Mit dem Theraband trainierst Du überall intensiv und effektiv – egal wo! So praktisch wie das Theraband ist kaum ein anderes Fitnessgerät: Es kostet nicht viel, ist leicht und kommt sogar mit in den Urlaub. Kraftausdauer, Muskelaufbau und Körperformung lassen sich damit ideal verbinden.

Die Pilates Rolle

Kurze Pilates Rollen von 45 cm oder 60 cm eignen sich besonders gut für das Faszientraining und der gezielten Massage und Lockerung schmerzender Körperregionen. Lange Pilates Rollen sind standardmäßig in den Größen 90 cm oder 100 cm erhältlich.

Du kannst bei den meisten Herstellern zwischen einer weichen, einer mittleren und einer harten Rolle wählen. Welcher Härtegrad für dich der richtige ist, hängt von deinem Schmerzempfinden und der Stärke deines Bindegewebes ab. Umso schmerzempfindlicher Du bist und umso schwächer Dein Bindegewebe ist, desto weicher darf Deine Rolle sein.

Die kurzen Rollen werden somit gern für ein Faszien-Workout genutzt und die längeren Rollen eher für das Pilatestraining. Die lange Pilates-Rolle ist für jeden geeignet, der seinen Körper kräftigen oder massieren möchte, um mögliche Verspannungen oder Verhärtungen zu lösen. Oder einfach nur, um seine Balance zu verbessern. Zahlreiche Übungen werden auf einer Rolle intensiver oder schwieriger oder einfach anders.

Der Pilates Allegro-Reformer

Pilates Allegro ist eine ganz besondere und exklusive Form des Pilates Training, bei dem spezielle Geräte für ein noch effektiveres Training nach den bekannten Prinzipien des Fitnessklassikers sorgen.

Als besonders anspruchsvoll gilt das Krafttraining am sogenannten Pilates Reformer, einem Trainingsgerät mit Seilzügen und Federn, das optisch an einen Mix aus Streckbank und Rudergerät erinnert und eigens von Joseph Pilates entwickelt wurde.

Dieser war eindeutig das Haupttrainingsgerät von Joseph Pilates. Für dieses Gerät entwickelte er die meisten Übungen und es war auch das Gerät, welches er zum Haupttraining für alle seine Kunden einsetzte.

Joseph Pilates ließ ihn sich noch in seiner Hamburger Zeit 1924 patentieren, also sogar bevor er in die USA auswanderte.

Pilates am Allegro-Reformer trainiert auf ganz besondere Weise die tieferliegende Bauch- und Rückenmuskulatur, während die Schulter- und Nackenmuskeln gezielt entspannen können. Die Arbeit mit den Federwiderständen ist herausfordernd, ausgleichend und strafft Bauch, Beine, Po und Arme auf besondere Weise.

Weitere Pilates Geräte sind Reformer, Combo Chair, Exo Chair, Ladder Barrel, Reformer Trapeze Comination und vieles mehr.

Leider sind diese Geräte zu groß, um sie mal eben zu Hause zu nutzen. Doch unmöglich ist das nicht. Denn diese Geräte kannst Du an verschiedenen Stellen käuflich erwerben.

 

Der Pilates Allegro-Reformer

Unterschied zwischen Pilates und Yoga

Pilates und Yoga haben viele Gemeinsamkeiten aber auch zahlreiche Unterschiede. Während Yoga eine spirituelle Praxis ist, ist Pilates mehr ein ganzheitliches Ganzkörpertraining. Der Ursprung und die Stile weichen voneinander ab. Allerdings gibt es zwischenzeitlich so viele Stilrichtingen, dass die Konzepte fließend ineinander übergehen.

Da ich die Frage doch häufiger bekomme, habe ich die Antwort etwas ausführlicher in einem anderen Blogartikel ausgearbeitet. Hier kannst Du es nachlesen: „Unterschied zwischen Pilates und Yoga“

Wofür ist Pilates gut?

 

Häufig wird Pilates mit Gymnastik oder Krafttraining verglichen. Das ist nicht verkehrt. Und dennoch ist es noch mehr. Denn Pilates sind auch Balanceübungen, Koordinationsübungen sowie Regeneration und Entspannung für den ganzen Körper.

Pilates stärkt Deinen Rücken

Das Training kräftigt gezielt die tiefliegende Rumpfmuskulatur, es fördert Kraft, Flexibilität, Koordination und Deine Körperwahrnehmung. Durch die Übungen entsteht ein ganz neues Körperbewusstsein für korrekte aufrechte Haltung der Wirbelsäule, einen entspannten Schulter-Nackenbereich und für das Zusammenspiel von Atmung und Bewegung, Anspannung und Entspannung.

Pilates ist Quality Time

Während des Trainings konzentrierst Du Dich auf Deinen Körper und auf die Übungen. Damit schiebst Du den Alltag weit weg und kannst Dich entspannen. Andere Nutzen das Pilatestraining aber auch, um mit ihrer Schwester oder Ihrer Tochter etwas gemeinsam zu machen. Zusammen mit der guten Kollegin oder einer Freundin wird das Training gleich viel schöner.

Pilates ist Deine perfekte Quality Time. Warum? Das kannst Du in diesem Blogartikel nachlesen: „Quality Time im Alltag – mit Pilates“.

Pilates wird Deine Fußgelenke trainieren

Leider gehen wir Menschen nicht mehr Barfuß. Zumindest kaum noch. Wir quetschen unsere Füße in teils enge Schuhe und das den ganzen Tag über. Egal ob Businessschuhe, Sport- und Laufschuhe oder die Hausschuhe zu Hause.

Kaum ein Schuh ermöglichte es dem Fuß seine natürlich Form zu erhalten, von der Beschaffenheit der Sohle mal ganz abgesehen. Deshalb habe ich in meinem Artikel „3 Tipps für einen rückenschonenden Schuh“ einige wichtige Dinge zusammengestellt. Die beste Option ist jedoch das Barfußlaufen. So oft  wie möglich.

Um Deine Fußgelenke zu trainieren findet Pilatestraining barfuß statt. Du stärkst beim Pilates Deine Fußgelenke, die Plantarfaszie unter der Fußsohle wird flexibler. Ganz automatisch werden mit dem passenden Fußtraining, Fußschmerzen und auch Rückenschmerzen weniger werden.

Wußtest Du, das Fußprobleme wie ein Hallux Valgus oder ein Fersensporn durch Fehlstellungen der Füße und meist auch ungünstige Schuhe entstehen. Statistiken zeigen, dass 2/3 der Deutschen unter Fußproblemen leiden. Ganz bestimmt haben viele von denen früher oder später auch Rückenschmerzen.

Mit gezielten Übungen gegen Fußschmerzen zum Beispiel beim Stability-Pilates Training wirkt Pilates wie eine Therapie für Deine Füße und letztlich für Deinen ganzen Körper.

In meinem Artikel „Pilates-Übungen bei Fersensporn“ bekommst Du einige Übungen und Tipps welche Dir bei der Behebung der Ursachen dieser Fußprobleme helfen.

Wie lange dauert es, bis man Erfolge sieht?

Joseph Pilates sagte einmal: Nach 10 Stunden spürste Du es. Nach 20 Stunden sieht man es. Nach 30 Stunden hast Du einen neuen Körper.“. Er hat damit absolut recht. Ich würde sogar noch weiter gehen und sagen: Das Wohlbefinden spürst Du nach jedem einzelnen Training.

Natürlich kommt es darauf an, welche Ziele Du mit dem Pilatestraining verfolgst. Möchtest Du Stress reduzieren? Möchtest Du akute Rückenschmerzen lindern? Möchtest Du etwas gegenDein Holkreuz tun? Möchtest Du Deine Verspannungen und Nackenschmerzen lösen?

Das wichtigste Rezept, um Erfolge zu spüren, ist die Regelmäßigkeit. Theoretisch ist es denkbar jeden Tag Pilates zu praktizieren. Praktisch wertvoll sind zwei Trainingseinheiten pro Woche.

Für wen ist Pilates geeignet?

Pilates richtet sich an alle. An Anfänger genauso wie an Geübte und auch an Yogafreunde. Auch an die, die bisher wenig Sport gemacht haben und ihre Fitness, Beweglichkeit und Körperhaltung verbessern möchten. Es ist zudem als Krafttraining eine sinnvolle Ergänzung für Ausdauersportler. Denn Pilates kräftigt nicht nur die Muskeln, es erhöht dabei auch die Beweglichkeit und verbessert die Koordination.

Bei Rückenproblemen. Bei Verspannungen. Bei sportlicher Überlastung. Wenn Du viel sitzt oder Dich einseitig bewegst. Wenn Du fit und beweglich werden und bleiben möchtest. Wenn Du Deine Körperhaltung und Ausstrahlung verbessern möchtest. Wenn Du bisher nur wenig oder keinen Sport gemacht hast. Wenn Du einen Ausgleichssport suchst (z.B. zum Schwimmen, Laufen, Radfahren, Fußball, Tennis). Als Ergänzungstraining für Tänzer.

Ist Pilates in der Schwangerschaft gut?

Mich erreichen häufig Fragen wie:

  • Kann ich in der Schwangerschaft Pilates machen?
  • Was muss ich bei Pilates in der Schwangerschaft beachten?
  • Kann ich Pilates nach der Geburt machen? Auch nach einem Kaiserschnitt?
  • Welche Übungen sollte ich in der Schwangerschaft nicht machen?

Für Schwangere steht die Tür zum PILATES Training ebenfall ganz weit offen. Jedoch solltest Du ein paar Punkte beachten, je nachdem wie weit die Schwangerschaft schon fortgeschritten ist. Nicht jede Übung ist auch in den letzten Monaten geeignet. Auch für den Wiedereinstieg nach der Geburt gibt es einiges zu beachten.

 

Pilates Übungen für Schwangere

 

Bauchkrafttraining ist ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr zu empfehlen. Auch sind Übungen in Rückenlage mit angehobenen Beinen nicht für jede Schwangere angenehm. Es gibt aber Pilatesübungen welche für Schwangere richtig gut geeignet sind – wie viele Übungen im Vierfüßlerstand. Sie sind sehr angenehm und unterstützen die Geburtsvorbereitung.

Nach der Geburt empfehle ich dennoch unbedingt, erst einen Rückbildungskurs zu besuchen, bevor die junge Mama wieder mit dem Pilates beginnt.

Ist Pilates für Schwangere also geeignet? Ja. Es gilt: Du kannst alles tun, wenn es Dir dabei gut geht.

Alles was Schwangere wissen müssen, habe ich einer Checkliste zusammengestellt, welche Du Dir kostenfrei herunterladen kannst. Hier ist der Link dort hin: „Checkliste für Pilates in und nach der Schwangerschaft“.

Was ist Pilates?

Was ist Pilates Flow?

Pilates Flow Übungen zeichnen sich dadurch aus, dass Pilatesbasisübungen in einem bewegungsfluss aneinander gereiht werden. Mit jedem Atemzug lässt sich ein neuer Bewegungsabschnitt einleiten. Dass macht Pilatesübungen sehr harmonisch und intensiver in ihrer Wirkung.

Das Umsetzen von Flow Pilates setzt jedoch ein wenig Übung in den Basisübungen voraus.

Pilates Online Kurs vs. Pilates Studio vor Ort

Nicht erst durch Corona, aber dadurch erst recht hat sich online Pilatestraining durchgesetzt. Pilates zu Hause zu praktizieren geht auch für Anfänger, wenn der Pilatescoach in der Lage ist, die Teilnehmer zu sehen und zu korrigieren.

Echte Pilates Online Kurse finden meist über Zoom statt und sind LIVE. Im Gegensatz zu vielen Angeboten von Pilates auf Youtube oder Pilatestraining on Demand. Denn die fertig aufgenommenen Videotrainings sind nicht LIVE. Der Trainer kann sich auf Dich nicht einstellen und auch nicht darauf achten, dass Du die Aufgaben gewissenhaft ausführst.

Ich selbst gebe meine Kurse in Mülheim vor Ort. Das ist für Pilatesfans aus Oberhausen, Essen und Duisburg gut zu erreichen. Mein LIVE betreutets Onlinetraining kann jeder besuchen – eben von zu Hause aus.

Lies in meinem Artikel „So machst Du Dein Onlinetraining zu einem Highlight„, und mache auch Dein zu Hause zu einem Online Pilates Studio.

Fazit

Pilates ist das gesunde Bewegungskonzept für jede Lebenslage, für so ziemlich jeden geeignet und extrem wirkungsvoll für einen starken Körper, eine tolle Ausstrahlung und einen gesunden Rücken. Mit einer einfachen Fußbodenmatte kannst Du Dir Dein Pilatestraining nach Hause holen.

Ich kann Dir nur anraten, es auszuprobieren. Lerne mein Pilatestraining kennen.

 

Ich freue mich, Dich kennenzulernen.

Dein Pilatescoach Anna

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