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Stability-PILATES ist ein von mir entwickeltes Kursformat auf Basis der 6 PILATES Prinzipien. Der Kurs hat einen Schwerpunkt auf den körperlichen Gegebenheiten von Menschen mit dem Wunsch nach stärkeren Fußgelenken und einem stärkeren Rumpf vor allem Bauch und unterer Rücken.

Der Schwerpunkt liegt in Übungen für die Balance, der Kräftigung der Füße und für die Oberkörperrotation. Stability-PILATES ist ideal als Ausgleichs- und Stabilisationstraining für Sportler von laufintensiven Sportarten, aber auch für Menschen mit Berufen bei denen viel im Stehen oder gehen passiert.

 

Das Konzept des Stability-PILATES

Schauen wir uns die körperliche Verfassung von Menschen an, welche grundsätzlich viel im Gehen und Stehen aktiv sind oder auch im besonderen von (Lauf-)Sportlern. Laufsportler sind dabei nicht nur Läufer, sondern auch Nordic Walker, Wanderer, Handballer, Fußballer – unabhängig davon ob Anfänger oder Fortgeschrittener.

Die Beinmuskulatur ist dieser Menschen ist zwar typischerweise ganz gut ausgeprägt, aber dennoch nicht gleichmäßig. Warum nicht? Zur Erklärung: Es gibt den typischen Fersenläufer (übrigens gut 80 % aller Läufer sind Fersenläufer) und es gibt den Mittelfuß- bzw. Vorfußläufer (das sind die etwa restlichen 20% der Läufer und Sprinter). Die Nordic Walker, Wanderer, Handballer und auch die berufsbedingten Vielgeher gehören alle zu den Fersenläufern.

Muskulär gesehen hat der Fersenläufer eine stärkere Belastung des vorderen Oberschenkels und der Vorfußläufer eine stärkere Belastung der Wadenmuskulatur. Vereinen tut sie aber alle, dass die Rückseite der Oberschenkel und der Pomuskel meist recht schwach trainiert ist. Vom Oberkörpertraining sind die Nordic Walker noch ganz vorn – vorausgesetzt sie setzen die Stöcke auch wirklich in der richtigen Technik ein.

Ein weiterer nicht zu vernachlässigenter Aspekt sind unsere Füße. Die Schuhhersteller schaffen es, mit ihren Dämpfungen und eingebauten Stützen unsere über die Zeit erworbenen Platt-, Senk- oder Spreizfüsse zu unterstützen. Schön stabilisiert sind wir dann unterwegs. Gestärkt werden unsere Füße so nicht.

Was bedeutet das? Im schlechtesten Fall werden unsere schwachen Fußgelenke zwar gut eingepackt, aber nicht trainiert, um unseren Körper durch den Alltag und durch die Laufstrecken im Sport zu tragen.

Naja und unser Oberkörper, allem voran unsere Bauch- und Rückenmuskulatur aber auch die Schultern und Arme bekommen im Alltag und auch in laufintensiven Sportarten eh recht wenig ab.

Die Konsequenzen aus dieser Tatsache sind, körperliche Beschwerden im Rücken, Schmerzen in den Achillessehnen oder den Hüftgelenken aber auch immer häufiger in der Lendenwirbelsäule. Das ist durch Schwimmen, Radfahren und Kraftsport in der Muckibude kaum auszugleichen.

Hier greift mein Trainingskonzept „Stability-PILATES“ an:

Auf den Grundprinzipien des Pilatestrainings arbeiten wir an der Kräftigung Deiner Fußgelenke, in dem wir ohne Schuhe trainieren und auch eine Menge Balanceübungen auf einem Bein machen. Diese Balanceübungen sind so konzipiert, dass sie außerdem die Tiefenmuskulatur in Deinem Rumpf adressiert, um Dein Becken wieder aufzurichten. Das Becken ist oft und erst recht durch einen Fersenlaufstil und zu schwache Po- und Bauchmuskeln gekippt, was Du durch Schmerzen in der Lendenwirbelsäule zu spüren bekommst.

Ein nächster Aspekt meines Trainingskonzeptes ist die Adressierung und Stärkung der Bauchmuskeln vor allem der schrägen Bauchmuskeln. In einer typischen Geh- und Laufbewegung kreuzen immer die Arme und Beine. Das heisst, wenn der rechte Fuß vorn ist, dann auch der linke Arm und umgekehrt. Wir können gar nicht anders. Umso intensiver wir also Gehen und erst recht Laufen wird diese Überkreuzung beansprucht. Fehlt die schräge Muskulatur, muss das wieder die Wirbelsäule ausgleichen. Sehr häufig sind auch die Knie die Leid tragenden dieser fehlenden Kreuzkraft. Also bauen wir diese in meinem Stability-PILATES durch regelmäßige Bauchkraftübungen mit Rotation auf.

Die dritte und sehr wichtige Säule meines Trainingskonzeptes ist das Stretchen der verkürzten Muskulatur. Beispiel Wadenmuskulatur und Achillessehne: Umso mehr die Wadenmuskeln verkürzen, desto größer die Beschwerden in den Füßen und der Achillessehne und teils sogar im Knie. Da reicht es leider auch nicht, nach dem Lauf die Waden ein wenig an einer Stufe zu stretchen.

 

In meinem Trainingskonzept haben wir einen Fokus auf die Flexibilität unserer Wadenmuskulatur. Aber auch die seitliche Muskulatur an den Beinen entlang – innen und außen – und der Pomuskel.

Der letzte Schwerpunkt liegt nun auf der Kräftigung weiterer wichtiger Muskelgruppen, welche im Gesamtkonzept zu wenig beansprucht aber für einen starken Körper mehr als nötig gebraucht werden werden. Dazu gehört die Tiefenmuskulatur in Rücken, Schulter und Po. Allein das ist auch ein Grund warum auch Nicht-Läufer diesen Kurs besuchen sollten.

 

Infografik Stability-PILATES

Wann und Wo findet Stability-PILATES statt?

Wo findet das Training statt?

Das Stability-PILATES Training findet jede Woche als Onlinetraining über Zoom statt, so dass Du von überall aus dabei sein kannst. Eine Trainingseinheit dauert 45min. Immer Dienstags um 19:15Uhr.

Wie läuft das Onlinetraining ab?

Unsere Pilatestrainings finden zu festen Terminen jede Woche statt. Wenn Du angemeldet bist, erhältst Du 15Minuten vor Trainingsbeginn den Zugangslink per E-Mail zugeschickt. Wenn Du Dich frühzeitig einwählst haben wir noch Zeit miteinander und untereinander zu plaudern. Wir starten und beenden den Kurs möglichst pünktlich. Und auch nach dem Kurs besteht noch die Chance für einen Austausch untereinander.