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Blogbanner Pilates Erfahrung von Susanne Schürmann

Susanne Schürmann – Kunsthistorikerin, Verlagsinhaberin (Nostrum-Verlag) und mit mehr als 10 Jahren Pilates Erfahrung. Ich habe mich mit ihr zu einem kleinen Interview getroffen, um zu erfahren was sie so lange immer wieder motiviert, mit ihrem Mann zusammen in meine Pilateskurse zu kommen. Dabei hat sie auch ein wenig von sich erzählt und aus dem Nähkästchen geplaudert – über die Jungen und Schönen aber auch über körperliche Intelligenz durch Pilates.

Pilates und ich – eine schon lange Beziehung

Hier bin ich, Susanne, schon ziemlich alt und schon ziemlich lange dabei, aber immer noch richtig glücklich mit Pilates und mit Anna. Das könnte schon die Essenz meiner Pilates Erfahrung sein.

Als ich vor mindestens 10 (oder vielleicht auch 15) Jahren mit Pilates angefangen habe, habe ich gedacht, das schaffst du nie, diese ganzen Anweisungen bei diesen so einfach aussehenden und doch so anstrengenden Übungen zu beherzigen und korrekt auszuführen.

Ich glaube, das hat auch was mit einer Form von Intelligenz zu tun. Also diese Verknüpfung im Gehirn zu den Armen und Beinen. Und dann diese ganzen Kommandos, alle gleichzeitig mit Atmen und Po fest und Bauch fest und aufrichten und so. Aber siehe da, nach einiger Zeit wird der Körper klüger, und es geht. Ich glaube, dass man so eine Form von körperlicher Intelligenz aufbaut.

Ich sehe es übrigens auch an Thomas. Er hat am Anfang echte Schwierigkeiten gehabt, um beispielsweise auf einem zu Bein stehen. Das geht inzwischen sehr viel besser. Das finde ich einfach unheimlich wichtig oder wohltuend.

Pilates Erfahrung: Antidepressiva mit Wohlfühleffekt

Meine Pilates Erfahrung ist unfassbar wohltuend. Nachmittags fühle ich mich oft schlapp und hänge durch. Und dann denke ich: oh Gott, jetzt Pilates. Gerade während der Corona-Zeit. Aber hinterher fühle ich mich jedes Mal besser. Und dann hilft es der Haltung. Ich behaupte ja sogar, man merkt es in der Figur. Also man sieht, wie sagt man heute: definierter aus.

Und dann sind da sind so einige Zipperlein, über die Altersgenossen klagen, die ich nicht habe – vielleicht noch nicht, aber immerhin: keine Rückenschmerzen, keine Nackenschmerzen, keine Gleichgewichtsprobleme. Das ist doch was, oder?!

Der Tisch – eine echte Herausforderung

Ich habe viele Jahre Integrationskurse geleitet – also Deutschkurse für Ausländer, die in Deutschland leben wollen, darunter viele Flüchtlinge. Um die Kursteilnehmer aufzulockern, habe ich regelmäßig winzige Übungen aus dem Pilatesprogramm eingebaut; auf Zehenspitzen stehen und nicht umfallen, kurz auf einem Bein stehen, mit flachem Rücken nach vorne beugen (der berühmte „Tisch“) – solche Dinge eben. Das erwies sich jedes Mal als echte Herausforderung, hat aber allen immer sehr viel Spaß gemacht.

Was noch?

Ach so: Ich habe es schließlich geschafft, meinen Thomas zum Mitmachen zu überreden, und siehe da – er hat keine Rückenschmerzen mehr. Klasse, oder?

Und dann gab es ja noch den Lockdown, den endlosen. Da waren die beiden Online-Pilatestermine in der Woche das reinste Antidepressivum: Zwei Verabredungen in der Woche, wo man doch sonst gar nichts machen konnte – unglaublich toll.

Selbstkontrolle mit Spiegelbild

Ich freue mich wieder auf das Präsenztraining, weil man da die bessere Kontrolle hat. Erstens sehe ich mich im Spiegel und zweitens bist du tatsächlich da und kannst wirklich auch eingreifen. Wir fragen uns manchmal warum nicht mehr Männer in den Kurs kommen und auch ältere Menschen.

Man denkt in meinem Alter dann öfter mal: mein Gott, denn die anderen sind alle jung und schön und ich bin alt und klapprig. Und die anderen denken vielleicht: Oh Gott, wer kommt denn da jetzt? Also manchmal ist das ein bisschen unangenehm, zwischen lauter jungen schönen Menschen zu sein. Und Thomas so als einziger Mann. Aber beim Training sind wir so auf uns selbst konzentriert, dass wir das dann auch ignorieren.

 

Also ein Hoch auf Anna und ihr Pilates!

Danke liebe Susanne für diese Einblicke zu Deiner Pilates Erfahrung. Ich freue mich, wenn ich Euch beide weiterhin in Balance, definiert und wohlfühlend begleitend kann.

Ein Blick in Deinen Verlag lohnt sich auch, wenn Du Dich für Kultur interessierst. Mit dem Nostrum Verlag hat sich Susanne auf Literatur über die Geistes- und Kulturgeschichte Europas spezialisiert. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht Tagebücher, Briefe und Biografien von Künstlern wie  Giacometti bis hin zu historischen Persönlichkeiten wie Faustus Verantius  zu veröffentlichen – so verrät ihre Webseite http://www.nostrumverlag.de/

Hast Du Lust auch Deine Geschichte zu erzählen? Deine Erfahrungen mit Pilates? Oder ganz persönliche Erlebnisse? Vielleicht wie Du mich kennengelernt hast? Dann schreibe mir gern. Du bist herzlich eingeladen zu einem Interview oder einen Gastbeitrag auf meinem Blog zu schreiben.

Vielleicht bist Du auch motiviert, Pilates selbst auszuprobieren, dann bist Du gern zu einem kostenfreien Probetraining eingeladen. Egal ob jung oder alt, Mann oder Frau, dick oder dünn, beweglich oder nicht…. Du bist Willkommen.

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Prima, das hat geklappt!