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Last Updated on 17. Januar 2022 by Anna-Maria Breil

Geschichten übers Schenken

Willkommen zu kleinen Geschichten zum Schenken. „Geschenke sind Gefühle zum Anfassen.“ Mit diesem Spruch hat mich Mel (Melanie Baumgart) gefangen. Sie ist Gründerin und kreativer Kopf von „Melbas Stoffkreation“.

Das trifft es auf den Punkt! Ich schenke schon lange nicht mehr, wegen des Schenkens wegen. Am besten noch irgendwas Unnützes. Mir ist dafür nicht nur das Geld zu schade. Es hat auch keinen Wert.

Was etwas kostet, spielt – zumindest in einem gewissen Rahmen – nur eine untergeordnete Rolle. Ich möchte Emotionen verschenken, Werte – eben Gefühle zum Anfassen. Meistens sind diese Dinge auch gar nicht so teuer. Von Mel stammen die folgenden kleinen Geschichten übers Schenken, welche ich besonders schön finde und hier mit Dir teilen möchte.

Hast du schon mal in ein stolzes Kindergesicht geblickt,
wenn kleine Hände mit leuchtenden Augen und einem breiten Lächeln ein Geschenk überreichen?

Kinder haben sehr früh den Wunsch, ihre Nächsten mit kleinen Geschenken zu erfreue.
Sie kommen gar nicht auf die Idee, die Gabe von der darin verpackten Liebe zu trennen.

Geschenke sind Gefühle zum Anfassen 1

Masse ist Klasse

Zur Weihnachtszeit sehen wir sie überall: liebevoll geschmückte Weihnachtsbäume.
Darunter tummeln sich wunderschön verpackte Geschenke. Umso mehr umso besser?
Natürlich sieht das toll aus, diese Fülle mit zig Geschenken. Eine riesige Ausbeute.
Auch bei Kindergeburtstagen wird die Zahl der Geschenke immer mehr.
Und das, obwohl meist nur Eltern, Großeltern und vielleicht noch enge Verwandte beteiligt sind.

Woher kommt diese Masse an Geschenken?

Ich wage eine Vermutung: Oft ist es Unsicherheit, die sich in Panik verwandelt.
Unsicherheit, weil man nicht weiß, ob der Person das Geschenk gefällt, bis hin zur Panik,
nicht genügend gegeben zu haben.

Tatsächlich erging es mir immer kurz vor Weihnachten so. Ich habe Geschenke geplant, war ausreichend versorgt. Und kurz vor Heiligabend hatte ich das Bedürfnis noch einiges an „Füllmaterial“ zu besorgen,
damit meine Kids, viel Zeit und Freude beim Auspacken unter Baum hatten.

Es hat schon was Beruhigendes, vielleicht auch betäubendes, wenn man ausreichend viel Geschenke zur Verfügung hat.

Doch was willst Du mit dieser Masse statt Klasse ausgleichen?

Geschenke sind Gefühle zum Anfassen 3

Schenken sind die Fesseln der Verpflichtung

Unser emotionales Zusammenleben basiert auf dem Prinzip des freiwilligen Gebens.

Eines ist klar: Nicht alle Geschenke sind freiwilliger Natur. Sie können an
Traditionen geknüpft sein oder an unsere Erziehung.

Ein Geschenk zu bekommen, kann zu einer Fessel der Verpflichtung werden.
Denn spätestens beim Gegenbesuch solltest du auch ein Geschenk dabeihaben.
Es entsteht der Drang, dieser Pflicht nachzukommen, damit das Gleichgewicht wiederhergestellt wird.

Und genau dieses Gefühl führt oft dazu, dass wir in letzter Minute ein Kaufhaus ansteuern.
Wir kaufen dann irgendetwas, um unser Gewissen zu beruhigen.

Ertappst du dich regelmäßig beim Schenken „müssen“?

Geschenke sind Gefühle zum Anfassen 4

Gefühle kannst Du nicht kaufen

Der Mensch beherrscht den Planeten. Wir sind die intelligente Spezies, die den Planeten unter „Kontrolle“ hat.
Wir sind weit gekommen mit unserem analytischen Denken. Und dennoch können wir von Tieren etwas Entscheidens lernen.

Tiere sind emotionale Lebewesen mit zentralem Nervensystem, die genauso Freude und Schmerz empfinden, wie wir auch.
Und auch wenn wir Menschen vielleicht in der Lage sind, abstrakter und komplexer zu denken, sind uns die Tiere dennoch in vielen Dingen voraus.

  • Tier verhüllen ihre Gefühle nicht.
  • Sie „denken“ und „fühlen“ nicht „vernünftig“.

Während der Mensch auf der Suche nach der Vernunft ist, sich im Kopf Debatten und Schlachten von Sinn und Unsinn liefert,
kann ein Tier schlicht und einfach fühlen und diese Gefühle mit uns teilen.

Denn ein Tier kann uns Freundschaft, Liebe, Empathie, Anteilnahme, Aufmerksamkeit oder gleich das ganze Herz geben.

Gefühle kannst du nicht kaufen, du gibst oder nimmst sie freiwillig.

Aber mit Geschenken kannst Du Gefühle anfassbar machen.

 

Geschenke sind Gefühle zum Anfassen 2

Das Geheimnis des Schenkens

Emotionen stehen als Antriebskraft so gut wie hinter allen unseren Entschlüssen.
Ich habe noch nie gehört, dass ein vernünftiger Vorsatz als Antriebskraft nutzbar war.
Aber unsere Gefühle sind die Kraft, die uns antreiben oder auch von etwas abhalten.

Was hat das mit schenken zu tun?

Emotionen ist eins der Geheimnisse des Schenkens:

Wenn du es schaffst die Emotionen zu sehen, die die Person antreibt, die du beschenken willst.
Dann kannst du für jede Person treffsichere Geschenke aussuchen.
Und das nicht nur dieses Jahr zu Weihnachten oder zum Geburtstag, nein,
an jedem weiteren Weihnachten und jedem weiteren Geburtstag für die zukünftigen Jahre.

So ist auch mein Weihnachtsgeschenk aus meiner Adventsaktion an meine Community entstanden. Mit Liebe. Mit Emotionen. Zum Ankuscheln. Relaxen. Lesen. Entspannen. Pilatieren. Für die Couch. Das Bett und unterwegs. In liebevoller Handarbeit. Jedes Stück ein Unikat. Ausgewählte Farben und Muster. Alles hat seinen Sinn. Und seinen Wert.

 

Deshalb arbeite ich mit Mel zusammen.

Du bist neugierig was mein Geschenk war?

Das hier: der ultimativen Entspannungs-Chillbone – handgefertigt von Mel.

 

Wenn Du möchtest kannst Du ihn auch verschenken oder ihn Dir selbst schenken. Du findest den Chillbone in meinem Shop und kannst ihn da auch bestellen.

Ich habe aber auch weiter Geschenkideen in meinem Artikel „Besondere Geschenkideen von Herzen“ zusammengestellt. Viel Spaß beim Stöbern und Schenken.

 

 

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