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Für wen ist Pilates geeignet? Und für wen nicht? Kann ich in der Schwangerschaft PILATES machen? Woher kommt PILATES? Und welche Wirkung hat PILATES? Wo ist der Unterschied zum YOGA? Wie läuft das PILATES-Online-Training ab?

Es gibt unzählige Fragen zum PILATES. Ich möchte Dir hier ganz viele davon beantworten. Mal zum nachlesen und mal als Videobotschaft. Die Fragen sind thematisch geordnet. Ganz bestimmt findest Du alle Antworten die Du für Dich brauchst.

PILATES allgemein

Was ist PILATES?

Pilates, auch die Pilates-Methode genannt, ist ein umfassendes Ganzkörpertraining zur Kräftigung der Muskulatur, primär von Beckenboden-, Bauch- und Rückenmuskulatur. Das Pilatestraining kann auf der Matte und an speziell entwickelten Geräten stattfinden. Das fitundbewegt Pilatestraining erfolgt ausschliesslich auf der Matte und setzt gelegentlich zusätzliche Kleingeräte wie einen Pilatesball ein.

Erfunden hat es der Deutsche Joseph Hubertus Pilates (1883–1967). Er nannte seine Methode zunächst Contrology. Denn es geht beim Pilates darum, die Muskeln mit Hilfe des Geistes zu steuern also zu kontrollieren.

Da „Pilates“ kein geschützter Begriff ist und eine einheitlich festgeschriebene Ausbildung fehlt, gibt es weltweit viele unterschiedlich arbeitende Pilatestrainer.

Wer ist Joseph H. Pilates?

Joseph Hubertus Pilates arbeitete als junger Mann als Brauerei-Gehilfe. 1912/1913 ging er nach England. Nach eigenen Angaben arbeitete er dort mit seinem Bruder Frederick als Zirkusartist und die beiden traten als „Römische Gladiatoren“ auf. Allerdings ist dies nicht belegt. Als Deutscher wurde er zu Beginn des Ersten Weltkrieges in Großbritannien interniert. In dieser Zeit entwickelte er das Konzept eines ganzheitlichen Körpertrainings, welches zu einer guten Kondition und Haltung beitragen sollte, und zwar zunächst für mit ihm internierte Soldaten.

 

Er hat PILATES für Männer entwickelt

Nach seiner Rückkehr aus England hielt sich Pilates in Hamburg auf. Dort trainierte er wohl die Hamburger Polizei in Selbstverteidigung und unterrichtete auch verschiedene Privatklienten. In dieser Zeit fing er wohl auch mit der Erfindung der Pilates-Maschinen an.

1926 wanderte er in die USA aus. Mit seiner Lebensgefährtin und späteren Ehefrau Clara, eröffnete er ein Trainingsstudio – auf Anregung von Rudolf von Laban im Gebäude des New York City Ballets, was die Nähe der Methode zum Tanz erklärt.

In den frühen 1960er-Jahren zählten viele New Yorker Tänzerinnen zu ihren Kunden, wodurch die einst für Männer entwickelte Trainingsmethode nach und nach eine immer weiblichere Wahrnehmung bekam.

 

Entwicklung der Methode

Die entscheidende Person bei der Bewahrung des klassischen Pilates ist jedoch Pilates’ Schülerin Romana Kryzanowska, die mit Pilates und seiner von ihm selbst „Contrology“ genannten Methode in Berührung kam und mit ihm zusammenarbeitete. Sie unterrichtete bis zu ihrem Tod im Jahr 2013.

1967 starb Pilates im Alter von 84 Jahren, ohne ein Testament zu hinterlassen oder die Nachfolge und Weiterführung seiner Arbeit geregelt zu haben. Zu seiner Lebzeit eröffneten lediglich zwei seiner Schüler eigene Pilates-Studios.

In den 1990er Jahren wurde Pilates zum Wellness-Trend und von immer mehr Fitnessstudios und anderen Anbietern aufgegriffen. Für das Fortleben seiner Ideen sorgten und sorgen Schüler, die eigene Studios eröffneten und die Methode weiterentwickelten.

Was ist die PILATES-Methode?

Fokussierung und Konzentration

Pilates-Übungen starten  in der Regel mit einer Entspannungsphase und geben so dem Trainierenden die Möglichkeit den Alltag abzustreifen. Die Übungen brauchen in ihrer Ausführung Konzentration, Kontrolle und geistige Zuwendung, um  optimalen Nutzen für Geist und Körper daraus zu ziehen. Gedanklich und körperlich ist man nur im Moment und geht geistig erfrischt und körperlich angenehm durchgearbeitet aus dem Training.

Atmung

In den Übungen sind die Ein-und Ausatmungphasen genau festgelegt. Somit wird der Körper optimal in der Ausführung der Übungen unterstützt. Richtiges tiefes Ein-und Ausatmen versorgt den Körper mit frischem Sauerstoff, löst Verspannungen und verstärkt die Konzentration. Unser wichtigster Atemmuskel, das Zwerchfell ist bei den meisten Menschen ermüdet. Ihn zu fördern heißt durch seine anatomische Verbindung zur Wirbelsäule, die Haltung und Rumpfstabilität generell zu verbessern.

Zentrierung

Pilates Übungen fokussieren sich auf das Körperzentrum, das sogenannte Powerhouse. Es wird von innen nach außen gearbeitet, d.h. die tiefliegende Muskulatur des Bauches, des Rückens und der Beckenboden werden gezielt angesprochen. Diese Muskeln sind für die Körperhaltung und Ausrichtung der einzelnen Hauptkörperteile zu einander als auch für die Koordination unsere Bewegungen enorm wichtig. Dementsprechend werden alle Bewegungen besonders auch die der Arme und Beine aus der Körpermitte heraus als fließende Bewegung ausgeführt.

Kontrolle

Selbstbeobachtung und Eigenkontrolle während der Ausführung der Übungen sind der Schlüssel zum effektiven Pilates-Training. Während der Körper an der muskulären Herausforderung wächst, wachsen die Fähigkeit der Körperwahrnehmung und Kontrolle. Konsequenterweise wird das Training dadurch immer effektiver, und die erworbenen Fähigkeiten der Selbst- wahrnehmung gehen in den Alltag über und wirken sich dort positiv aus. Egal ob man Basis Pilates oder hoch anspruchsvolles Advanced Pilates macht, der Prozess der präzisen, kontrollierten Ausführung bleibt immer lebendig und offen für den nächsten Schritt.

Präzision

Bewegungspräzision basiert auf Konzentration und Bewegungskontrolle. Es gilt immer „Qualität statt Quantität“. Die Bewegungspräzision ist das Langzeitziel der Pilatesmethode.

Bewegungsfluss

Ein fließender und harmonischer Ablauf der Übungen sowie dynamisch-fließende Übergänge zwischen den Übungen ergeben den erstrebten Bewegungsfluss im Pilates. Bewegungen werden dynamisch aber ohne Schwung ausgeführt. Jeder Teilnehmer einer Pilatesstunde kann und soll sein individuelles Bewegungstempo finden.

Wo ist der Unterschied zwischen PILATES und YOGA?

PILATES und YOGA haben viele Gemeinsamkeiten aber auch zahlreiche Unterschiede. Während YOGA eine spirituelle Praxis ist, ist PILATES mehr ein ganzheitliches Ganzkörpertraining. Der ursprung und die Stile weichen vonenander ab. Allerdings gibt es zwischenzeitlich so viele Stilrichtingen, dass die Konzepte fliessend ineinander über gehen.

Da ich die Frage doch häufiger bekomme, habe ich die Antwort etwas ausführlicher bearbeitet. Hier kannst Du es nachlesen:

 

<Artikel Unterschied zwischen Yoga und PILATES>

Mein PILATES – Training

Meine speziellen PILATES Konzepte

Auch wenn ich persönlich keine direkte Schülerin von Joseph Pilates war, bin ich überzeugt von der Methode und führe seine Idee mit meinen Konzepten Rücken-PILATES & Stretch und Stability-PILATES für Füße, Beine & Rumpf fort und mache sie über das angebotene Onlinetraining für jeden zugänglich. Das fitundbelebend – Pilatestraining ist für Deine Bedürfnisse entwickelt.

Die von mir entwickelten Trainingskonzepte basieren natürlich auf PILATES-Grundprinzipien.

Mein fitundbelebend – Pilatestraining fokussiert sich noch stärker auf die persönlichen Bedürfnisse von Menschen mit Verspannungen, welche viel Sitzen oder sich einseitig bewegen sowie die von Läufern und Nordic Walkern.

Was ist "Rücken-PILATES & Stretch"?

Mit Rücken-Pilates & Stretch wirst Du gesünder und aktiver Leben. Deine Körperhaltung und Ausstrahlung wird sich verbessern. Und Schmerzen in Rücken, Hüfte  oder Nacken werden geringer. Du wirst langfristig besser schlafen können, deutlich stabiler und gestärkter sein und Dich einfach wohler fühlen. Das Training betrachtet natürlich den ganzen Körper, legt jedoch einen Fokus auf Deine Rückengesundheit.

Klicke auf den folgenden Link und erfahre  mehr über dieses spezielle Trainingskonzept: Rücken-PILATES & Stretch

Was ist "Stability-PILATES"?

Für Menschen die viel auf den beinen sind und für Sportler mit laufintensiven Sportarten ist dieser Kurs gemacht. Mit regelmäßigem Stability-Pilates wirst Du Deine Fußgelenke stärken, Deinen unteren Rücken stabilisieren, gesünder Laufen, Deine Regenerationsfähigkeit verbessern und Verletzungen vorbeugen. Stability-Pilates ist außerdem ideal als Ausgleichs- und Stabilisationstraining.

Klicke auf den folgenden Link und erfahre mehr über das spezielle Trainingskonzept:

Stability-PILATES

Was ist der Unterschied zu kostenlosen Onlinetrainings bei Youtube?

Natürlich bekommst Du in meinen Pilateskursen abwechslungsreiche Übungen und nicht immer wieder das gleiche Programm. Super gern lasse ich mir immer wieder etwas Neues einfallen. Noch wichtiger ist mir aber Dein Wohlfühleffekt schon beim ersten Training. Ich möchte langanhaltende Trainingswirkungen. Egal wie Du zum Training kommst, Du gehst mit positiver Stimmung. Mit persönlichen Korrekturen kannst Du jede Übung richtig machen. Und motivierende Anreize bringen Dich an Deine Grenzen, wenn Du es möchtest.

Wir stehen jeder Zeit in Verbindung zueinander. Im Training und außerhalb des Trainings. Es gibt E-Mail, Whats-App, Telefon und Zoom – so können wir uns austauschen. Ich möchte zum Beispiel gern wissen, wie es Dir geht und ob Du körperliche Einschränkungen hast, auf welche ich Rücksicht nehmen möchte. Du bekommst von mir bei Bedarf alternative Übungen, so dass das Training für Dich ideal ist. Vor und nach dem Training haben wir immer etwas Zeit zum Plaudern auch mit den Teilnehmern untereinander. So ergibt sich eine tolle Gemeinschaft.

 

Meine Kurse – auch die Onlinekurse sind echte Livekurse mit Gemeinschaftsgefühl (keine Videos). Möchtest Du erfahren wie Du Dein Onlinetraining zu einem Highlight machen kannst? Dann klicke auf den folgenden Link. Dort erkläre ich es Dir:

 

<Mache Dein Onlinetraining zu einem Highlight>

Wo findet das Training statt?

Das „Rücken-PILATES & Stretch“ Training findet zwei Mal pro Woche als Onlinetraining statt. Dienstags um 18:00Uhr und Donnerstags um 20:00Uhr.

Diesen Kurs kannst Du auch Donnerstags um 18:00Uhr als Präsenzkurs in Mülheim an der Ruhr besuchen.

 

Das „Stability-PILATES“ Training findet jede Woche als Onlinetraining über Zoom statt, so dass Du von überall aus dabei sein kannst. Eine Trainingseinheit dauert 45min. Immer Dienstags um 19:15Uhr.

Wie läuft das Onlinetraining ab?

Unsere Pilatestrainings finden zu festen Terminen jede Woche statt. Wenn Du angemeldet bist, erhältst Du 15Minuten vor Trainingsbeginn den Zugangslink per E-Mail zugeschickt. Wenn Du Dich frühzeitig einwählst haben wir noch Zeit miteinander und untereinander zu plaudern. Wir starten und beenden den Kurs möglichst pünktlich. Und auch nach dem Kurs besteht noch die Chance für einen Austausch untereinander.

Klicke auf den Link und Du kannst noch genaueres zum Ablauf des Onlinetrainings erfahren.

<Anleitung zum Onlinetraining>

Muss ich einen Vertrag abschließen?

Nein. Du gehst keine vertragliche Bindung ein. Du erwirbst Kurskarten und kannst diese flexibel abtrainieren.

Wie kaufe ich eine Kurskarte?

Nachdem Du Dich für das Probetraining angemeldet hast, erhältst Du den Zugriff auf den PILATES-Buchungskalender. Dort kaufst Du Deine Einzel-, 5er oder 10er Karte und buchst Deine Trainingstermine.

Klicke auf den folgenden Link, um Dich zum Probetraining anzumelden:

<Anmeldung zum Probetraining>

Kann ich jeder Zeit einsteigen?

Jede Trainingseinheit umfasst ihre eigenes Übungsprogramm, so dass Du jederzeit einsteigen kannst und auch mal fehlen darfst.

Muss ich schon mal PILATES gemacht haben?

Das Training ist sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Basicübungen werden immer wieder ins Training eingebaut. Viele Übungen biete ich mit Variationen an, so dass jeder auf seinem Level trainieren und je nach Tagesform auch anpassen kann.

Gibt es Einschränkungen, die gegen PILATES sprechen?

Was mache ich bei körperlichen Beschwerden?

Kann ich die Teilnehmer korrigieren?

Warum sollten Läufer PILATES machen?

Warum gibt es den Kurs „Rücken-PILATES & Stretch“?

Kann ich während und nach der Schwangerschaft PILATES machen?

Für Schwangere steht die Tür zum PILATES Training ganz weit offen. Jedoch solltest Du ein paar Punkte beachten, je nach dem wie weit die Schwangerschaft schon fortgeschritten ist. Nicht jede Übung ist auch in den letzten Monaten geeignet. Auch für den Wiedereinstieg nach der Geburt gibt es einiges zu beachten.

 

Alles was Schwangere wissen müssen, habe ich einer Checkliste zusammengestellt, welche Du Dir kostenfrei herunterladen kannst. Hier ist der Link dort hin:

<Download Checkliste für Schwangere>

Warum solltest Du PILATES machen?

Pilates richtet sich an alle. Auch an die, die bisher wenig Sport gemacht haben und ihre Fitness, Beweglichkeit und Körperhaltung verbessern möchten. Es ist zudem als Krafttraining eine sinnvolle Ergänzung für Ausdauersportler. Denn Pilates kräftigt nicht nur die Muskeln, es erhöht dabei auch die Beweglichkeit und verbessert die Koordination.

Was bewirkt PILATES?

Pilates kräftigt gezielt die tiefliegende Rumpfmuskulatur, es fördert Kraft, Flexibilität, Koordination und Eigenwahrnehmung. Durch die Übungen entsteht ein ganz neues Körperbewusstsein für korrekte aufrechte Haltung der Wirbelsäule, einen entspannten Schulter-Nackenbereich und für das Zusammenspiel von Atmung und Bewegung, Anspannung und Entspannung.

Wann ist PILATES empfehlenswert?

Bei Rückenproblemen. Bei Verspannungen. Bei sportlicher Überlastung. Wenn Du viel sitzt oder Dich einseitig bewegst. Wenn Du fit und beweglich werden und bleiben möchtest. Wenn Du Deine Körperhaltung und Ausstrahlung verbessern möchtest. Wenn Du bisher nur wenig oder keinen Sport gemacht hast. Wenn Du einen Ausgleichssport suchst (z.B. zum Schwimmen, Laufen, Radfahren, Fußball, Tennis). Als Ergänzungstraining für Tänzer.

Ist PILATES auch etwas für Männer?

JA, absolut. Auch wenn die Bewegungen den Männern meist schwerer Fallen, haben sie den gleichen Nutzen wie für die Frauen.

Wußtest Du, dass PILATES ursprünglich für Männer entwickelt wurde? Joseph PILATES hatte ursprünglich ein stärkendes und rehabilitierendes Konzept für die Männer an der Front entwickelt und erfolgreich bekannt gemacht.

Muss ich für PILATES beweglich sein?

Natürlich nicht. Du musst nicht beweglich sein, um beim PILATES mitzumachen. Beweglichkeit ist etwas sehr individuelles und wird durch sehr viele Dinge beeinflusst. Zum einen gibt es Menschen die von Natur aus beweglicher sind als andere. Zum anderen hat aber auch unser Alltag Einfluss auf unsere Beweglichkeit. Machst Du Sport? Und wenn ja was für Sport? Werden die Muskeln bei dieser Sportart gedehnt oder verkürzt? Und wie ernährst Du Dich? Eher von Schnell- und Fertiggerichten? Oder vorrangig basisch und zuckerarm? All das hat Einfluss auf unsere Beweglichkeit. In meinen PILATES-Kursen holen wir jeden auf seinem Level ab. Eines der Ziele ist es, Deine Muskeln beweglichker zu machen egal von welchem Level Du kommst.

Warum ich PILATES mache?

Warum kommen die Teilnehmer in meinen Kurs?

Was brauche ich, um mitzumachen?

Wer kommt in mein Training?

Wie läuft das Online-Training ab?

Deine Frage war nicht dabei? Dann stell sie mir unbedingt. Zum Beispiel unten im Kommentar. Ich beantworte sie auf jeden Fall und ergänze gern die obige Auflistung.

 

Deine Anna