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Blogbanner Gastartikel 10 Gründe für Journaling

Großartig, dass ich Simone Daefler gewinnen konnte, meinem Blog einen ganz exklusiven Artikel zu widmen. Ich habe sie gefragt wo der Sinn ist, Journaling zu betreiben. Das Ergebnis ist dieser Blogartikel. Jeder der zehn Gründe ist ein wirklich gutes Argument, Journaling für sich zu nutzen. 

Viel Spaß beim Lesen.

Unser Gehirn ist nicht dafür gemacht 40 Stunden in der Woche geistige Arbeit zu verrichten, dabei multiple Apps und Programme zu nutzen, nach Feierabend weiter in Bildschirme zu starren und nebenbei Familie, Haushalt, soziale Kontakte und unsere persönliche Weiterentwicklung zu pflegen.

Die häufigsten Gründe, warum wir nicht produktiv sind sind Ablenkungen und der Versuch dem großen Mythos “Multitasking” gerecht zu werden. Hinzu kommen ein schlechtes oder gar kein Zeitmanagement. Daraus resultiert dann der Stress und das Gefühl die Kontrolle zu verlieren.

Wir kannst du deinen Alltag besser machen, in einer sich immer schneller verändernden Welt? In einer Zeit in der wir, beruflich wie privat, ständig vor neuen Aufgaben stehen und vor Situation, auf die wir keinen Einfluss haben?

Kennst du das, wenn dir der Alltag um die Ohren fliegt? Du von einem to-do zum nächsten hetzt und doch am Abend nicht mehr so genau weisst, was du geschafft hast? Wie es dir gelingt, schon frühzeitig dagegen zu steuern, indem du dich versuchst auf die Dinge zu fokussieren, die du beeinflussen kannst möchte ich dir hier beschreiben. Wie das geht? Mit Stift und Papier. Am besten direkt in einem schönen Journal.

Denn Journaling (oder Bullet Journaling) ist nichts anderes, als das Füllen eines Notizbuches. Und zwar genauso, wie du es gerade brauchst. Sehr individuell. Sehr wirksam. Dieses Notizbuch ist Produktivitäts-Tracker, Planungstool und gleichzeitig Achtsamkeits- und Reflexions-Helferlein. Es gibt verschiede Vorgehensweisen, Interventionen und Techniken, die dir helfen, dich mit dir selber zurechtzufinden. Am Ende findest du dann bestenfalls heraus, was dir im Leben wichtig ist. Am Ende findest du dann bestenfalls heraus, was dir im Leben wirklich wichtig ist.

 

 

Infografik Was ist Journaling

Hier sind die 10 Gründe, warum Dir (Bullet-) Journaling helfen kann, deinen Alltag besser zu machen.

1.    Vergangenes reflektieren

Den vergangenen Tag, die Woche, der Monat, das Jahr betrachten und sich für die Zukunft vornehmen, mehr von dem Guten abzubekommen und weniger von dem, was nicht so toll war. In regelmäßigen Reflexionsphasen fragst du dich mit Hilfe des Journals, was besonders schön war, wo du dich besonders sicher/wertgeschätzt/aufgehoben/glücklich/angenommen gefühlt hast und überlegst, wie du in Zukunft mehr davon in dein Leben holen kannst. Durch die richtigen Reflexionsfragen ist es dir möglich, die Weichen für deine Zukunft zu stellen. Auf meinem instagram Account findest du jede Woche die Montagsmotivation: Inspirationen für deine wöchentliche Reflexion. Dadurch bedienst du direkt Grund Nr. 2:

2.    Achtsamkeit üben

Wir versuchen beim Journaling auf uns selbst zu achten und unsere Bedürfnisse zu berücksichtigen. Denn wenn du dich nicht um dich selbst kümmerst, wer sollte es dann sonst tun? Aus den regelmäßigen Reflexionen kannst du für dich kleine Etappenziele oder große Lebensträume entwickeln und die ersten Schritte einleiten. Du bist es wert, dass dir gute Dinge geschehen. Aber kümmern musst du dich tatsächlich selbst darum.

 

3.    Mental Load reduzieren

Als “mental load” bezeichnet man die Belastung die durch das Organisieren von Alltagsaufgaben entsteht. Dies Aufgaben sind oft so klein, dass sie nicht gesehen werden (Haushalt, Beziehungspflege, Familie). Noch nicht einmal von dir selbst. Der alltägliche Wahnsinn also. Dein Journal wird mit der richtigen Technik (die für jeden individuell sein kann) zur Seite stehen und so zu einer externen Festplatte deines Gehirns werden. Ich kann aus Erfahrung sagen: Es funktioniert!

4.    Verschiebe und verändere Prioritäten

Es ist unmöglich, jedem deiner Lebensbereiche die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken. Läuft es gerade mit dem Partner gut, hinkt es im Job oder die Kinder sind im Lot, dafür hast du aber keine Zeit für dich selbst? Erlaube dir, dass du nicht alles perfekt am Laufen haben musst. Mit deinem Journal kannst du Prioritäten immer wieder neu bewerten und sortieren.

5.    Erfolge feiern

Zelebriere jeden noch so kleinen Erfolg. Belohne dich auch für kleine Etappensiege.

6.    Ziele setzen

Du kannst keine Veränderungen einleiten, indem du weiterhin alles genauso tust, wie früher. Wenn dein Leben nicht so funktioniert, wie du möchtest, dann ändere etwas. Deine Zukunft kann anders aussehen, als Deine Gegenwart. Und es liegt in deiner Hand. Überleg Dir z.B. was du gerne in einem halben Jahr an deinem Leben verändert hättest und gehe das an. Hierbei helfen Vision Boards oder z.B. die Methode „getting things done“. Beides kann prima in ein Bullet Journal integriert werden. 

7.    Gute Dinge erfahren

Es ist ein bisschen, wie bei einer Bestellung beim Universum oder beim Manifestieren von Wünschen. Sobald du dich mit deinen Wünschen und Träumen beschäftigst, öffnest du ihnen Tür und Tor. Nicht alle deine Wünsche werden in Erfüllung gehen, natürlich nicht. Aber du wirst bereit sein, um sie mit offenen Armen zu empfangen.

8.    Rituale etablieren

Etabliere neue Rituale, die dir guttun. Mir hat der Blog-Artikel Gewohnheiten für mehr Lebensfreude von Anna-Maria die Augen geöffnet. Ich habe mir angewöhnt, mir einmal in der Woche frische Blumen ins Haus zu holen. Finde für dich heraus, was dir guttun, was dich glücklich macht und setze das um, indem du es in deinem Journal verankerst. Entweder als Habbit-Tracker oder in den to-dos. Ein sehr wichtiges Ritual, das du etablieren solltest, sind regelmäßige Reflexionszeiten – siehe Grund 9.

9.    Regelmäßige Reflexionszeiten

Die Zeit zum Reflektieren solltest du dich auf jeden Fall feste im Ablauf verankern. Bei mir ist das der Sonntagmorgen, wenn alles noch schläft. Einmal schauen, was ist gewesen und was wird kommen. Was war gut, was lief nicht und wovon brauche ich mehr und wovon weniger. Überlege, welcher Rhythmus dir guttut, ohne dass es sich anfühlt, wie ein neues To-do auf deiner Liste. Jeden Tag, einmal in der Woche oder Monat.

10.    Gute Gewohnheiten etablieren

Beim Journaling versuchst du über sogenannte Habbit-Tracker, gute Gewohnheiten zu etablieren. Starte mit genau einer Gewohnheit (zum Beispiel ein regelmäßiges Pilates-Training mit Anna-Maria) und teste einmal, ob dir das Tracken überhaupt liegt. Für viele Menschen ist das Tracken genau der richtige Hebel, um Veränderungen einzuleiten.

Vielleicht bist du aber eher der digitale Typ und das analoge Tracken ist nicht deins. Probiere es aus! Feiere deine kleinen Erfolge und richte deinen Blick auf dein erstes Etappenziel. Wenn es mal nicht geklappt hat mit dem Lauftraining, der Meditation oder der gesunden Ernährung, einfach am nächsten Tag weitermachen. Am Monatsende wirst du sehen, dass dich die vielen Kreuze bei “geschafft” motiviert in den nächsten Monat starten lassen.

Fazit

Oft stehen zu Beginn der innere Kritiker und die eigene Perfektion im Weg?

Der ärgste Kritiker ist meist Teil unseres eigenen inneren Teams und wir füttern diesen immer mit Argumenten, warum etwas nicht klappt oder warum wir etwas nicht tun sollten. In meinen Kursen, egal ob Bullet Journal oder Visualisierung, setzen wir die Perfektion schon zu Beginn vor die Tür, damit sie uns nicht mehr im Weg steht.

 

Mein Tipp: Einfach anfangen.

 

Als Hilfestellung lese auch gerne meine Dos and Don’ts beim Journaling oder komme in einen meiner monatlichen Einsteigerkurse. Diverse Foren auf Facebook und gute Youtube Kanäle können dir auch weiterhelfen.

 

Denke daran: Wenn du keine Veränderung einleitest, tut es keiner.

Über Simone

über Simone Daefler

Huhu, ich bin SIMONE DÄFLER · Kreativ Coach und Ideenhebamme.

Ich glaube an die Sprache der Bilder. Daran, dass wir uns alle besser verstehen, wenn wir mehr über Bilder kommunizieren würden. Als Grafikerin mit systemischer und agiler Ausbildung und als Ingenieurin verbinde ich visuelle, analytische und technische Welten miteinander. Ich helfe Einzelpersonen und Teams, das aus den Köpfen und Herzen ans Licht zu bringen, was drinsteckt. Darum nennen mich meine Kunden IDEENHEBAMME.

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Prima, das hat geklappt!